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Projekt / Transfer

Begegnung mit einer neuen Fremdheit

„Die stärkste Antwort lautet nicht: Das ist Bach. Die stärkste Antwort zeigt einen nachvollziehbaren Wahrnehmungsprozess.“

Überblick über die Stunde
Leitfrage

Funktionieren die entwickelten Hörwerkzeuge auch bei Musik, die wir noch nie gehört haben?

Zielerkenntnis

Die Leistung liegt im nachvollziehbaren Hörprozess, nicht im Erkennen von Bach, Bayati oder Stilwissen.

Material

BWV 855, QR-/Audiozugang, Forschungsplakate, Bewertungsbogen, Reflexionsblatt.

Durchführung

UE6 Forschungsphase mit vier Gruppen; UE7 Kolloquium mit Denkweg-Präsentation und Komponisten-Enthüllung am Ende.

Übergang

Transfer in eine neue musikalische Fremdheit.

Medien

BWV 855 über QR-/Audiozugang; Komponist erst am Ende des Kolloquiums nennen.

Druck

Für den Druck vormerken: Aufgabenblatt UE6, Bewertungsbogen UE6/UE7, Reflexionsblatt UE7.

Kurzfassung vorlesen

Eine vorbereitete Audio-Orientierung für die Lehrkraft.

Materialien und Medien

Nur das, was für Vorbereitung, Druck oder Bereitstellung gebraucht wird.

Materialien

BWV 855, QR-/Audiozugang, Forschungsplakate, Bewertungsbogen, Reflexionsblatt.

MedienBWV 855 über QR-/Audiozugang; Komponist erst am Ende des Kolloquiums nennen.
DruckFür den Druck vormerken: Aufgabenblatt UE6, Bewertungsbogen UE6/UE7, Reflexionsblatt UE7.

Ablauf kompakt

Phase 1
Neue Fremdheit ohne Vorwissen
Phase 2
Individuelles und gruppenbezogenes Forschen
Phase 3
Forschungsplakat ausarbeiten
Phase 4
Forschungskolloquium
Phase 5
Reflexion und Bewertung
Vollständige Verlaufsplanung öffnen
  1. Phase 1Neue Fremdheit ohne Vorwissen

    Lehrkraft: BWV 855 ohne Komponistenname und Stilkontext einführen. Lernende: begegnen der Musik als neuer Fremdheit und notieren erste Wahrnehmungen. Sicherung: Die Aufgabe prüft nicht Vorwissen, sondern den bewussten Umgang mit unbekannter Musik.

  2. Phase 2Individuelles und gruppenbezogenes Forschen

    Lehrkraft: Forschungsgruppen zu Aufmerksamkeit, Erwartung, Orientierung und Zuhause organisieren; Wahrnehmung bleibt Grundlage für alle. Lernende: untersuchen die Musik mit den Werkzeugen aus dem Modul. Sicherung: Beobachtungen werden mit Hörstellen und Begründungen verbunden.

  3. Phase 3Forschungsplakat ausarbeiten

    Lehrkraft: das Plakat als Denkspur rahmen, nicht als Schmuckprodukt. Lernende: verdichten ihre Ergebnisse in Begriffen, Pfeilen, Zitaten und Hörbelegen. Sicherung: Bewertbar wird die Nachvollziehbarkeit des Hörwegs.

  4. Phase 4Forschungskolloquium

    Lehrkraft: Präsentationen als Forschungskolloquium moderieren und Rückfragen auf Begründungen lenken. Lernende: zeigen, wie sich ihr Hören entwickelt hat. Sicherung: Unterschiedliche Deutungen werden an der Musik geprüft.

  5. Phase 5Reflexion und Bewertung

    Lehrkraft: erst am Ende Bach und BWV 855 enthüllen und den Transfer bewusst machen. Lernende: reflektieren, welche Werkzeuge ihnen beim Hören geholfen haben. Sicherung: Bewertet wird der entwickelte Hörprozess, nicht Bach-Wissen.